Rote Bete – bunt und gesund

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Rote Bete ist auch wie andere Rüben, nicht sonderlich beliebt. Ein Grund für die allgemeine Rübenablehnung ist irgendwie nicht auszumachen, denn Rote Bete gehört zu den gesündesten Gemüsesorten auf diesem Planeten.  Wer Rote Bete nur aus dem Glas kennt, hat bis jetzt wirklich was verpasst! Die roten Knollen, auch als Ranne, Rande oder Rote Rübe bekannt, sind nicht nur supergesund, sondern auch lecker.

Rote Bete - Grundlagen

Die (Beta vulgaris) ist eine mit Mangold und Zuckerrübe verwandte Rübenart. Die zweijährige Pflanze stammt ursprünglich aus Nordafrika und erreichte Nordeuropa über die Mittelmeerländer. Sie ist völlig anspruchslos im Anbau und wird zwischen August und dem ersten Frost geerntet also ein typisches Gemüse für den Winter. Ähnlich wie die Kartoffel auch, ist sie zum Einlagern geeignet. Aber Vorsicht: Bei falscher Lagerung kann es zur Bildung giftiger Nitrite kommen.

So wirkt die Rote Rübe

Erste Berichte über die Heilwirkung der tollen Knolle reichen bis 2500 vor Christus zurück. In der griechischen und römischen Antike wurde Rote Bete gegen Hautentzündungen und Infektionskrankheiten verordnet, im Mittelalter zur Behandlung von Blutkrankheiten.

Rote Bete regt die Leberfunktion an, fördert die Blutbildung, wirkt Folsäuremangel entgegen und hilft bei Infektionsanfälligkeit und Müdigkeit. Selbst wenn Sie den Geschmack der sauer eingelegten Roten Bete als Kind nicht mochten, geben Sie der tollen Knolle noch mal eine Chance.

Was macht die rote Bete so wertvoll?rote-bete-2

Die Rote Bete liefert die Vitamine A, C, B und Folsäure. Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen. Doch das ist nicht alles - rote Bete enthält Betain, das den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten senkt, weiterhin Anthocyane, die krebsschützend wirken und Nitrat, das u.a. den Blutdruck senkt. All diese Stoffe machen die rote Bete zur Wunderknolle.

Warum sind wir mit roter Bete leistungsfähiger?

Ein regelmäßiger rote Bete Konsum begünstigt die Bildung von sogenannten Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle). Je mehr Mitochondrien wir haben, desto leistungsfähiger sind wir. Wer mehr Mitochondrien im Alter besitzt, der altert langsamer und bleibt länger jung. Außerdem fühlen wir uns vitaler, je mehr gesunde Mitochondrien wir besitzen. Da rote Bete die Bildung von Mitochondrien fördert, kann ein Sportler mehr Leistung bringen. Auch ein verbesserter Fettstoffwechsel durch den regelmäßigen rote Bete Konsum ist für einen Sportler von großem Nutzen, er ist während eines Wettkampfes weniger abhängig von seinen Kohlenhydratspeicher. Durch die erhöhte Durchblutung werden Muskulatur und Bindegewebestrukturen besser versorgt.

Wie kann rote Bete beim Abnehmen helfen?

Wer aufgrund eines verstärkten rote Bete Konsums mehr Mitochondrien besitzt, der kann besser Fett verbrennen. Ein optimierter Fettstoffwechsel führt langfristig zum Schmelzen überschüssiger Pfunde. Generell hilft einem natürlich auch die durch Rote Bete bedingte höhere Durchblutung, um hartnäckige Fettpölsterchen nachhaltig einzuschmelzen.

Krankheiten leichter mit roter Bete überwinden

Die Liste der Krankheiten, die durch rote Bete verbessert werden können ist lang: Diabetes, Alzheimer, Gelenkbeschwerden wie Arthrose, Bluthochdruck, so wie Herzkrankheiten. Durch gesunde und bewusste Ernährung kann bei allen Krankheiten eine Verbesserung erwartet werden. Bei Diabetikern und übergewichtigen Menschen ist die Stickstoff Produktion im Körper reduziert, was durch rote Bete wieder angetrieben werden kann. Dies verbessert wiederum die Insulinsensitivität, wodurch der Blutzucker des Diabetikers wieder besser kontrolliert werden kann. Da bei Bluthochdruck oftmals Gefäße verengt sind, hilft auch hier die rote Bete, da sie die Blutgefäße weitet.

Auf den Punkt gebracht:

  • Rote Bete enthält eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen (Vitamine, Mineralien, Pflanzenstoffe)
  • Der hohe Nitratgehalt in rote Bete ist gesund und fördert die Durchblutung
  • Rote Bete führt zu mehr Leistungsfähigkeit und mehr Vitalität im Alltag
  • Rote Bete treibt den Fettstoffwechsel an und hilft so beim Abnehmen
  • Rote Bete kann dabei helfen Krankheiten zu überwinden
  • Rote Bete ist ein Muss für den Sportler, sie fördert die Regeneration, macht ihn leistungsfähiger und hilft Verletzungen schneller zu überwinden

Für alle die sich gesund ernähren möchten aber nicht viel Zeit haben oder viel auf Achse sind empfehlen wir Potful Power Shake & Go. In der Variante „Detox“ steckt nicht nur viel von der Roten Bete sondern auch noch Hafer, Kokosblütenzucker, Brennnessel, Löwenzahn, Acerola, Chlorella, Kurkuma und Weizengras. Schnell in der Trinkflasche angemacht wird eine Mahlzeit ersetzt, wann und wo entscheidest du.

Hinweis zur Vorsicht

Allerdings ist Rote Bete nicht für alle Menschen gesund. Die enthaltene Oxalsäure kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Wir empfehlen aus diesem Grund Menschen, die zu Nierensteinen neigen, den Genuss des Wintergemüses sinnvoll einzuschränken oder ganz vom Speiseplan zu streichen. Oxalsäure reiche Lebensmittel verschlechtern die Aufnahme von Calcium und erhöhen das Risiko von Harnsteinbildung.

Rote Bete ist reich an Nitrat. Daher wird empfohlen, bei Säuglingen unter sechs Monaten auf die Rübe zu verzichten. In den ersten Lebensmonaten haben Babys noch nicht ausreichend Magensäure. Dadurch können sich Bakterien bilden, die Nitrat zu giftigem Nitrit umwandeln.

Nährwerte: Rote Bete (pro 100 Gramm)

Energie kcal 41
Kohlenhydrate gesamt (g) 9

Mineralstoffe (mg)
Natrium (Na) 60
Kalium (K) 410
Calcium (Ca) 15
Magnesium (Mg) 20
Phosphat (P) 45
Eisen (Fe) 0,9
Zink (Zn) 0,4

Vitamine
Beta-Carotin (µg) 10
Vitamin E (mg) 0,1
Vitamin B1 (mg) 0,02
Vitamin B2 (mg) 0,04
Vitamin B6 (mg) 0,05
Folsäure (µg) 80
Vitamin C (mg) 10

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