Kurkuma – eine Wurzel mit vielen Heilwirkungen

kurkuma

Kurkuma wird auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt. Der lateinische Name ist „Curcuma longa“. Die Kurkuma Pflanze stammt aus Indien und aus Südostasien. Dort wird sie seit etwa 5.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt. Genauso lange wird sie auch in der traditionellen chinesischen Medizin und im Ayurveda, der indischen Medizin, eingesetzt.

Kurkuma wird heute in den indischen, indonesischen, chinesischen und südamerikanischen Tropen angebaut, da die Pflanze ein warmes Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit bevorzugt. Sie besitzt kahle, längliche Laubblätter mit lilienartigen großen gelben oder rosafarbenen Blüten und wächst bis zu zwei Meter hoch. Kurkuma ist mit der Ingwer-Pflanze, der Alpinia und dem Kardamom eng verwandt. Wie diese Pflanzen, vermehrt die Kurkuma sich durch Rhizome, das heißt durch unterirdische Wurzelausläufer. Der Wurzelstock benötigt ein Jahr, bis er ausgereift ist. Er hat verzweigte und zylindrische Sprossen, die wie Ingwer aussehen. Diese Sprossen werden getrocknet und zu Pulver vermahlen.

In Europa wurde sie zuerst als Küchenkraut bekannt. Seit ca. 50 Jahren beschäftigt man sich auch hier mit der medizinischen Heilwirkung der Kurkuma Pflanze. Dass der Wirkstoff Kurkumin in der Wissenschaft jedoch definitiv zum Star wurde, zeigt eine kurze Recherche bei der US National Library of Medicine. Die Suche mit dem Stichwort „Curcumin“ ergibt über 5.000 Verweise auf wissenschaftliche Publikationen aus aller Welt, wovon mehr als 4.500 in den letzten zwölf Jahren veröffentlicht wurden. Dies ist ein deutlicher Hinweis auch auf die Intensität, mit der zu diesem Thema geforscht wird. Sieht man die lange Liste mit Studienergebnissen und Erfahrungsberichten, die von den Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Kurkumin berichten, wird schnell klar, warum die Kurkuma mittlerweile schon fast als Wundermittel gilt.

Die Wirkung von Kurkuma

Kurkuma ist hellgelb und gibt dem Curry seine charakteristische Farbe. Kurkuma enthält unter anderem den Bestandteil Kurkumin dieser ist einer der bedeutendsten Wirkstoffe. Kurkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs. Neueste Forschungsergebnisse belegen die Vorteile von Kurkuma, auch zur vorbeugenden Behandlung bei Lungenerkrankungen, Darmerkrankungen und Lebererkrankungen.

Die Inhaltsstoffe von Kurkuma und deren Wirkungkurkuma-2

Der wichtigste Inhaltsstoff der Kurkuma Pflanze ist das Kurkumin. Mit Hilfe dieser Pflanze kann man einfach und natürlich die eigene Gesundheit fördern oder wiederherstellen. Kurkumin wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und leitet Schwermetalle aus dem Körper. Außerdem hemmt es den Knochenabbau. Auch bei Diabetes und Alzheimer zeigt es positive Wirkungen. Kurkumin ist nicht gut wasserlöslich und wird daher nur teilweise vom Körper verwertet. Das Erhitzen in Öl erhöht die Bioverfügbarkeit des Kurkumins für unseren Körper.

Kurkuma ist ebenso eine Quelle für Eisen, Mangan, Vitamin B6 und Kupfer. Weitere Inhaltsstoffe der Kurkuma-Pflanze sind unter anderem Polysaccharide, Ferulasäure, Kaffeesäure, Vitamine (A, C, E, B1, B2 und B3), Mineralstoffe (Kalzium, Phosphor, Chrom, Kalium, Selen und Zink), Karotinoide, Eiweiß, Limonen, Vanillinsäure und der flüssige Naturharz Resin. Insgesamt wurden mehr als aktive 90 Inhaltsstoffe nachgewiesen, von denen einige bislang nur unzureichend chemisch entschlüsselt werden konnten.

Kurkuma gegen Entzündungen

Freie Radikale können zu Gelenkentzündungen führen. Da Kurkuma eine starke antioxidative Wirkung zeigt, wird es gerne und vor allen Dingen erfolgreich bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis eingesetzt. Zahlreiche Studien belegen, dass Kurkumin genauso wirksam gegen Entzündungen vorgeht wie so manches Medikament. Beispielsweise Hydrokortison ein Mittel gegen rheumatische Schmerzen mit starken Nebenwirkungen oder Aspirin und Ibuprofen.Kurkumin wirkt in ähnlicher Weise wie die genannten Medikamente, weil es unter anderem stark entzündungshemmende Eigenschaften aufweist nur ohne deren schädliche Nebenwirkungen.

Kurkuma wirkt unter anderem unterstützend, präventiv und nachsorgend bei folgenden Krankheiten

Kurkuma für gesunde Knochen

Kurkuma kann bei der Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, denn Kurkumin hemmt die Entwicklung von Osteoklasten, also von Zellen, die Knochensubstanz abbauen. Kurkuma-Wirkstoffe können zudem bei Frauen nach der Menopause Östrogen-Defizite teilweise ersetzen und dadurch einem Knochenschwund vorbeugen oder diesen auch stoppen.

Kurkuma für das Herz

Kurkuma reduziert freie Radikale und ist somit ein natürliches Antioxidans. Daher kommt es beispielsweise auch bei der Behandlung von (chronischen) Herzerkrankungen zum Einsatz.

Kurkuma für die Schönheit

Kurkuma wirkt Kollagen verjüngend und stimuliert dadurch den Neuaufbau des Bindegewebes. In der Schönheitspflege soll es sich positiv auf Haut und Haare auswirken.

Kurkuma für ein ideales Körpergewicht

Kurkuma stimuliert die Produktion von Magensaft und Galle und hat dadurch einen positiven Effekt auf Magen-Darm-Probleme, welche auf einer gestörten Fettverdauung beruhen. Kurkuma ist einer der wirkungsvollen Fatburner der Natur. Grundsätzlich unterstützt alles, was scharf schmeckt, die Fettschmelze. Kurkuma ist da keine Ausnahme. Eine ganze Reihe der Inhaltsstoffe haben fettreduzierende Eigenschaften, beispielsweise indem sie den Zellstoffwechsel anregen und Verdauungsprozesse beschleunigen oder die Wasserversorgung der Zellen optimieren. Sie unterdrücken außerdem die Entstehung und das Wachstum spezifischer Fettzellen, die für Übergewicht und Fettleibigkeit mitverantwortlich sind.

Kurkuma für ein intaktes Immunsystem

Kurkuma gilt als die Immunwaffe schlechthin. Der Wirkstoff Kurkumin unterstützt den Körper bei der Bildung von T-Zellen (weißen Blutkörperchen), die bei der Krankheitsbekämpfung unerlässlich sind. Kurkumin beeinflusst ebenfalls die sogenannten B-Zellen, die einzigen Immunzellen, die Antikörper bilden können. Makrophagen auch Fresszellen genannt, die Viren oder Bakterien erkennen und bekämpfen werden stimuliert, ebenso wie die Killer-Zellen, welche bereits erkrankte Zellen erkennen und zerstören.

Kurkuma schützt vor Alzheimer

Kurkumin kann außerdem die Blut-Hirn-Schranke durchdringen. Es gibt zunehmend Beweise dafür, dass Kurkumin daher möglicherweise vor neurodegenerativen Erkrankungen schützen kann. Alzheimer beispielsweise soll dadurch entstehen, dass sich ein fragmentiertes Protein in den Gehirnzellen ansammelt und oxidativen Stress und Entzündungen hervorruft.

Dabei bilden sich Ablagerungen (Plaques) zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Die Gehirnfunktionen werden infolgedessen beeinträchtigt. Kurkumin kann nun wiederum aufgrund seiner antioxidativen Fähigkeiten diese Oxidation und Entzündung verhindern oder zumindest verlangsamen. Tatsächlich gibt es in Indien, wo Kurkuma als Gewürz fast täglich genossen wird, wenig Alzheimer Erkrankungen. Von außerordentlich hoher Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der Sauerstoff-Schub, den die Kurkuma-Substanzen im menschlichen Körper auslösen. Bereits eine Stunde nach der Aufnahme von Kurkuma sind die Sauerstoffwerte im Blut deutlich besser.

Kurkuma für die Seele

Da Kurkuma außerdem eine Menge „Psychohormone“ enthält, kann es – insbesondere bei der Verwendung zusammen mit anderen Substanzen wie beispielsweise Piperin - ein Wirkstoff des Pfeffers - auch unsere Stimmungslage verbessern. Kurkumin und Piperin kombiniert, gelten als potente natürliche Alternative zur Behandlung von Depressionen.

Kurkuma Unterstützung bei Krebserkrankungen

Kurkuma soll einerseits die Tumorbildung verhindern können, also krebsvorbeugend wirken. Andererseits weist eine neue Studie darauf hin, dass Kurkuma auch bei bereits vorhandenem Krebs, nämlich bei Brustkrebs die Metastasen Bildung verhindern kann, so dass sich der Krebs nicht in die Lunge ausbreitet. Kurkuma wirkt dabei als Schalter spezieller Transkriptionsfaktoren. Diese Transkriptionsfaktoren regulieren alle Gene, die für eine Tumorbildung benötigt werden. Kurkuma schaltet die betreffenden Transkriptionsfaktoren einfach aus, und das Wachstum sowie die Ausbreitung der Krebszellen werden gestoppt. Kurkumin wirkt noch über einen anderen Mechanismus krebsfeindlich bzw. zellschützend. Es festigt laut amerikanischen Wissenschaftlern die Membranen der Körperzellen und erhöht damit deren Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern. Die Membran von Krebszellen wurde in den entsprechenden Untersuchungen durch die Einlagerung des Kurkumins interessanterweise durchlässiger und verlor an Stabilität. So gesunden auch die Zellen und eine Heilung kann ermöglicht werden. Die Kurkuma fungiert in diesem Prozess durch ihre vielfältigen Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen als eigentliche Schlüsselsubstanz.

Verschiedene Studien belegen die Wirksamkeit von Kurkumin sowohl in präventiver wie auch therapeutischer Hinsicht bei verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs. Es konnte auch festgestellt werden, dass Kurkumin hilft, Tumorzellen zu verringern, die Transformation von normalen Zellen in Tumorzellen verhindert und den Körper bei der Zerstörung von mutierten Krebszellen unterstützt, ohne dabei gesunde Zellen zu schädigen.

Kurzüberblick - Kurkuma wirkt unter anderem unterstützend, präventiv und nachsorgend bei Krankheiten wie:

  • Krebserkrankungen (u.a. Brust-, Prostata- und Darmkrebs)
  • Alzheimer-Krankheit
  • Schmerzmittel und Entzündungshemmer
  • Reizdarm-Symptom Blähungen, Völlegefühl und Bauchkneifen
  • Rheumatischer Arthritis
  • Mukoviszidose (zystische Fibrose)
  • Hepatitis-C
  • Verbesserung der Gallen- und Leberfunktion
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Senkung des Blutzuckers
  • Schutz der Herzkranzgefäße
  • Menstruationsbeschwerden
  • Lungenerkrankungen

Die Kurkuma Wurzel wird für die Verarbeitung zum Pulver zuerst getrocknet und anschließend zu einem feinen Pulver gemahlen. In unserem Potful Power Shake & Go Detox werden Kurkuma, Rote Beete, Brennnessel, Löwenzahn,  Hafer, Kokosblütenzucker, Acerola, Chlorella und Weizengras – alle Zutaten aus biologischem Anbau verwendet - wenn möglich aus regionaler Herkunft.

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