Ihr Lieben, ich hoffe ihr alle habt den ersten Advent gut überstanden? Weihnachten kommt jetzt in großen Schritten auf uns zu und wie in jedem Jahr ja wieder komplett „überraschend“.

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Ich bin in vielen vielen Hinsichten ein richtiges „last-minute“ Girl und leider trifft das auch zu oft bei weihnachtlichen Vorbereitungen zu. Einige Geschenke habe ich schon, wobei die meisten sogar auch noch selbstgemacht sind. Ich schmücke mich jetzt schon in lauter Vorfreude, was meine Lieben dazu sagen werden!

Ein beliebtes Mitbringsel für die „wir-schenken-uns-nichts“-Menschlein unter uns sind kleine Pralinen, einfach der Aufmerksamkeit wegen. Und seien wir mal ganz ehrlich – man schenkt sich doch sowieso immer etwas und fühlt sich ein bisschen schlecht, hat man nichts. In meinem Umfeld habe ich viele ernährungsbewusste und außerordentlich gesundlebende Freunde / Familienangehörige, denen ich zwar Schokolade schenken könnte, ich aber leider weiß, dass sie diese wohl nur bei wirklich sehr akutem Liebeskummer essen würden. Vielleicht kennt ihr ja auch einige, die Schokolade im Großen und Ganzen verschmähen? Genau für diese Menschen habe ich heute ein tolles Rezept, welches ich auf einem tollen Blog (https://loveveganfood.wordpress.com) gefunden und ein bisschen abgewandelt habe: Mandel-Dattel Kugeln.

Neben Mandeln, die uns viel Energie liefern und auch als Snack unwahrscheinlich gesund sind, trotz ihrer hohen Kilokalorienanzahl, befinden sich in unseren Kugeln Datteln, die viele Mineralien, Vitamine und gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe enthalten. Ihre gute Verdaulichkeit bietet einen großen Vorteil für unseren Körper und schont so unsere Darmflora. Das „schlechte“ Cholesterin LDL können die kleinen Früchte absorbieren und ebenso Stoffe binden, die krebserregende Chemikalien enthalten.

Aber auch eine kleine und eher unbekannte Zutat haben die kleinen Kugeln in sich: Kokosblütenzucker.

Gewonnen wird dieser aus dem Nektar der Kokospalme, bei der die Blütenknospe angeschnitten wird und der Kokosnektar heraustritt, den man weiter zum Kokosblütenzucker verarbeitet. Ein sehr wichtiger und spannender Vorteil ist der sehr geringe glykämische Wert. Dieser Wert gibt immer an, wie stark und schnell der Blutzucker beim Verzehr ansteigt – so hat normaler Zucker einen hoch glykamischen Wert, der unseren Blutzucker sehr rapide ansteigen lässt, was leider nicht sehr förderlich für unser Wohlbefinden ist.potful-power-mandel-dattel-kugeln-2

Ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem Haushaltszucker ist die Reichhaltigkeit an beispielsweise Kalium, Magnesium und Eisen. Der Geschmack ähnelt eher einem Karamellbonbon, als dem von Kokos – das Verhältnis kann 1:1 zu „normalem“ Zucker umgesetzt werden.

Für ca. 20 Kugeln benötigt ihr:

120 g Mandeln

70 g Datteln

½ TL Zimtpulver

1 – 2 EL Agavendicksaft

1 Prise Salz

½ TL Kokosblütenzucker

2 ½ TL Potful Power Erdbeere
Natürlich könnt ihr nach Geschmack auch das klassische Potful Power verarbeiten. Ich wollte es gerne ein bisschen fruchtiger haben.

  1. Schneidet die Datteln in feine Würfel und gebt diese mit den Mandeln zusammen in einen Mixer, bis sich eine homogene Masse bildet.
  2. Gebt Salz, Zimtpulver und den Kokosblütenzucker dazu und mengt alles gut durch.
  3. Nun fügt ihr den Agavendicksaft hinzu und knetet alles gut mit den Händen durch, bis ihr eine gut formbare Masse habt. Bei Bedarf könnt ihr auch noch einige TL Wasser hinzugeben.
  4. Formt mit angefeuchteten Händen oder Einmalhandschuhen kleine Kugeln und platziert sie auf einem Teller. Ich habe sie noch mit gemahlenen Mandeln überzogen, das könnt ihr machen, wie ihr mögt!
  5. Kühlt die Kugeln für mindesten 1 Stunde, bis sie ausgehärtet sind.

 

Verzehrt die Kugeln am Besten bis 1 Woche nach Herstellung (wenn sie überhaupt so lange aushalten…;-))

Guten Appetit!

Eure Seija

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